Projektdaten
| Leistung | Fassadenreinigung |
| Objektart | Wohnkomplex aus mehreren Mehrfamilienhäusern |
| Fläche | ca. 4.500 m² Fassadenfläche |
| Ort | Würzburg, Bayern |
| Jahr | 2026 |
| Verfahren | ohne Gerüst, mit Hubarbeitsbühne, abschnittsweise nach Gebäuden |
| Dauer | mehrere Tage |
| Auftraggeber | Wohnungsbaugesellschaft |
| Besonderheit | Ausführung im bewohnten Zustand, rund 400 km vom Firmensitz |
Die Aufgabe
Der Auftrag umfasste rund 4.500 Quadratmeter Fassadenfläche an einem Wohnkomplex in Würzburg, der aus mehreren Mehrfamilienhäusern besteht. Auftraggeber war eine Wohnungsbaugesellschaft. Die Anlage blieb während der Arbeiten bewohnt.
Bei einer Anlage aus mehreren Gebäuden verschiebt sich der Schwerpunkt: Die Reinigung der einzelnen Fläche unterscheidet sich kaum von der an einem Einzelhaus, entscheidend wird die Abfolge. Welches Haus zuerst, welche Seite wann, wo steht die Bühne, welche Zufahrt bleibt frei – diese Fragen bestimmen den Zeitplan und damit den Preis stärker als die Quadratmeterzahl selbst.

Die Durchführung
Gearbeitet wurde ohne Gerüst mit Hubarbeitsbühne, in Abschnitten geschnitten nach Gebäuden und Gebäudeseiten. Die Anlage war nach mehreren Tagen fertig.
Der Zuschnitt der Abschnitte folgte dabei nicht der Fläche, sondern der Bewohnbarkeit: Ein Abschnitt entspricht dem, was den Bewohnern als Information zumutbar ist – „Haus 3, Süd- und Westseite, Dienstag bis Mittwoch” ist eine Angabe, mit der jemand etwas anfangen kann. Innerhalb eines Abschnitts läuft die Abfolge aus Vorbehandlung, Einwirkzeit und Reinigung ohne Unterbrechung durch, damit an den Übergängen keine sichtbaren Ansätze entstehen.
Für die Bewohner blieb der Aufwand überschaubar: Fenster und Balkontüren an den betreffenden Tagen geschlossen halten, Balkone freiräumen. Die Wohnungen wurden nicht betreten.
Warum 400 Kilometer Anfahrt kein Argument sind
Zwischen unserem Sitz in Bottrop und Würzburg liegen rund 400 Kilometer. Für ein Einfamilienhaus wäre dieser Auftrag nicht darstellbar – die Anfahrt würde einen erheblichen Teil des Preises ausmachen, und wir würden ihn nicht annehmen.
Bei 4.500 Quadratmetern kippt diese Rechnung. Anfahrt, Aufbau und Wasseraufbereitung fallen einmal an, unabhängig von der Fläche, und verteilen sich hier auf ein Vielfaches dessen, was bei einem Einzelobjekt zusammenkommt. Rechnerisch bleibt von der Entfernung ein Randposten übrig. Genau das ist der Grund, warum wir für Großobjekte bundesweit arbeiten und für kleinere Objekte bei Nordrhein-Westfalen bleiben – nicht Anspruch, sondern Kalkulation.
Der zweite Grund liegt aufseiten des Auftraggebers: Wer Bestände an mehreren Standorten verwaltet, hat mit einem Dienstleister und einem Verfahren an allen Objekten weniger Aufwand als mit einem lokalen Anbieter je Stadt – und ein vergleichbares Ergebnis. Einzelheiten dazu unter Wohnungsunternehmen und Wohnkomplexe und Großwohnanlagen.
Bestand außerhalb von NRW?
Entfernung ist bei Großobjekten kein Hindernis. Schildern Sie uns Objekt und Fläche – wir besichtigen, legen eine kostenlose Probefläche an und geben einen Festpreis ab.
